Ordnung in der Garage

Wenn man sieht, dass  teure Autos Tag und Nacht in der Einfahrt oder gar auf der Straße ihr Dasein fristen, kann man sich gedanklich schon mal an den Kopf fassen. Insbesondere dann, wenn doch ganz offensichtlich eine Garage vorhanden ist, in der dem Gefährt ein schönes warmes und vor allem trockenes Obdach gewährt werden könnte. Passiert man dann das Grundstück, wenn zufällig einmal das Garagentor offen steht, wird einem der Grund für diesen Umstand bewußt.

Garage als Abstellraum

Garage Haken für Geräte

Garage Haken für Geräte © Jodie Johnson – Fotolia.com

Nicht selten wird die Garage nämlich als Abstellraum benutzt für Sperrmüll, der sich im Laufe der Jahre angesammelt hat und es lediglich versäumt wurde, diesen Sperrmüll seiner Bestimmung zuzuführen. Irgendwann ist dann bestimmt auch die Übersicht verloren gegangen und damit auch die Motivation, diesen Umstand zu ändern. Dabei ist es garnicht schwer, eine Garage zu einem fast schon wohnlichen Areal zu machen. Je nach Wohnsituation benutzen viele Menschen die Garage auch als eine Art Ersatzkeller. Hier ist zu überlegen, ob es nicht Sinn macht, über einen Geräteschuppen nachzudenken. Hier können viele sperrige Gegenstände aufbewahrt werden, die dem Wagen in der Garage den Platz wegnehmen. Denn dass ein Auto in eine Garage gehört, sagen uns nicht nur die Versicherer. Der Wagen ist dort vor Witterungseinflüssen geschützt. Zudem besteht nicht die Gefahr, dass der Wagen durch Passanten oder andere Fahrzeuge beschädigt wird.

Möglichkeiten nach Garagenart

Allerdings sind die Möglichkeiten je nach Modell begrenzt. Die wenigsten Möglichkeiten bieten Garagen aus Metall. Diese sind zwar schnell aufgebaut, jedoch bieten die Wände keinerlei Möglichkeiten, an selbigen etwas zu befestigen. Dennoch gibt es auch für diese Ausführungen zahlreiche Möglichkeiten.

Flexible Garagenregale aus Kunststoff, Metall oder Holz, welche frei stehen, nehmen kaum Platz weg, bieten dafür jedoch eine Menge Unterbringungsmöglichkeiten.

Endlich ist es möglich, Werkzeuge, Schrauben, Putzutensilien und ähnliches sauber und ordentlich in Schubladen oder Kisten zu verstauen. Regale dienen nicht nur der Übersichtlichkeit, sondern sie vermeiden auch, dass Gegenstände umher stehen oder liegen, die ggf. das Einfahren in die Garage erschweren, oder den Wagen gar durch umfallen beschädigen können. Wenn alles an seinem fest bestimmten Ort ist, entfällt zudem das nervige Suchen nach einem Gegenstand, der gerade im Moment dringend benötigt wird. Diese hektische Suche führt nämlich nicht selten dazu, dass die Unordnung noch schlimmer wird. Neben Regalen bieten sich auch frei stehende Felgenbäume und ggf. Fahrradständer an. Sowohl Felgen als auch Fahrräder sind sperrige Gegenstände, die nicht selten im Weg stehen und die Einfahrt in die Garage behindern. Gibt es dagegen einen festen Unterbringungsort, sind beide sicher verstaut und gefährden nicht das KFZ durch Umfallen oder weil sie schlicht die Ein- und Ausfahrt behindern.

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Ungeahnte Möglichkeiten bieten sich dem Besitzer einer gemauerten Garage bzw. fertigen Garagen aus Beton oder Ausführungen aus Holz. Neben frei stehenden Regalen hat der Besitzer hier die Möglichkeit, ganz nach eigener Gusto Regalsysteme an den Wänden zu befestigen. Dies hat den Vorteil, dass diese Regale nicht freistehend sein müssen, also per se schon einmal Platz sparen, weil sie keinen Rahmen benötigen. Weiterhin haben sie den großen Vorteil, dass sie nicht zwingend bis zum Boden herab reichen müssen, sondern frei planbar auch an den Seitenwänden der Garage in entsprechender Höhe angebracht werden können. Hinzu kommt, dass Länge und Tiefe frei wählbar sind. Dies gilt auch für bereits vorhandene Regalsysteme. Man benötigt lediglich einen weiteren Regalwinkel und schon hat man das vorhandene Regal verlängert, bzw. geteilt. Das schafft deutlich mehr Flexibilität. Auch hier bieten sich für Werkzeuge und Kleinteile kleine Schränke mit Schubladen an, wo alles fein säuberlich sortiert seinen Platz findet. Mit einfachen Haken lassen sich zum guten Schluss noch Besen und Kehrbleche sicher und ordentlich verstauen. Auch Fahrräder sind mit speziellen Fahrradhaken an der Wand befestigt sicher und platzsparend verstaut.

Richtig professionell wird es jedoch erst, wenn die Garage dreidimensional genutzt wird. Je nach Deckenhöhe kann durch Abhängen der Decke richtig viel Stauraum gewonnen werden. Hier können Gartenmöbel oder ähnliches untergebracht werden.

Letzter Tipp: Wer seine Garage sinnvoll und bis auf den letzten Quadratzentimeter genutzt hat, der sollte seine KFZ-Türen schützen. Hier empfiehlt sich die Anbringung ausrangierter Isomatten oder Styroporplatten an enstsprechender Stelle, damit die Türen nicht versehentlich gegen die Garagenwand schlagen können.